In drei von sieben Kategorien hat sich Deutschland digital verbessert und macht somit erhebliche Fortschritte. Dennoch sind wir im internationalen Ranking zum digitalen Reifegrad auf Rang 14 zurückgefallen, weil andere schneller sind.

Eine aktuelle Studie von Cisco und dem Marktforschungsinstitut Gartner belegt, dass die Bundesrepublik digital weiter punktet. Jedoch besteht in vielen Bereichen Nachholbedarf. Vor allem die Akzeptanz der Technologien muss weiter gefördert werden.

 

Digital Readiness Index gibt Aufschluss über den digitalen Reifegrad 

Anhand von internationalen Vergleichen und Bewertungen gibt der Digital Readiness Index Hinweise über den Status Quo und Verbesserungsansätze für jedes einzelne Land. Deutschland belegt in dem Index Platz 14 von 141. Somit rutschen wir 8 Plätze ab im Vergleich zum Vorjahr, in dem wir noch Platz 6 belegten. Der daraus resultierende Index-Wert liegt aktuell bei 17,85. Obwohl dies einer Verbesserung von +0,17 entspricht, verlieren wir Plätze. Dies liegt daran, dass andere Länder schnellere Fortschritte erzielen oder ganz neu ins Ranking aufgenommen wurden. Island und Luxemburg sind als neue Länder beispielsweise direkt in die Top Ten eingestiegen.

75 Prozent wünschen sich Deutschland an der Spitze der Digitalisierung

Eine von Cisco beauftragte Civey-Umfrage im Januar 2020 belegt: 75 Prozent unserer Bürger wünschen, Deutschland bei der Digitalisierung an der Weltspitze zu sehen. Allerdings befürchten 69 Prozent der Befragten, dass Deutschland sich im unteren Drittel oder sogar in der Schlussgruppe befindet. Dies entspricht nicht der Realität, wie die Zahlen belegen. Die Bundesrepublik legt in einigen Bereichen beachtlich zu. In der Kategorie „Investitionen“ stehen wir auf Platz 11. Im Vorjahr belegten wir noch Platz 30. Auch die Punkte für „Lebensstandards“ und „wirtschaftliche Rahmenbedingungen“ erzielen sehr gute Werte. Verbesserungswürdig sind die Werte für die „technologische Infrastruktur“ und „Startup-Umgebung“. Die Akzeptanz und daraus schlussfolgernd die Nutzung der technologischen Mittel ist in vielen Unternehmen das größte Problem. Hier gilt es, die Mitarbeiter für die neuen Technologien zu gewinnen und die Digitalisierung voranzutreiben. 

 

Digitalisierungsmaßnahmen nicht aufschieben

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass Deutschland auf neue Situationen schnell reagieren kann. Vor allem das digitale Arbeiten ist in nahezu allen Bereichen derzeit Kernthema. Um in der Krise weiter produktiv zu sein, mussten alle Systeme, wie Verwaltung, Regierung, Bildung, etc. vorhandene Technologien nutzen, ausbauen oder einführen. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen, es funktioniert. Wir sind in der Lage schnell zu handeln. Es gilt nun, diesen Weg weiter zu gehen. Die positiven Erfahrungen werden die Akzeptanz und Nutzung der Technologien erhöhen. Unternehmen können diesen Aufschwung nutzen, um ihre Digitalisierungsmaßnahmen voranzutreiben. Eine funktionierende digitale Infrastruktur schafft Vorsprung.

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