Digitalisierung bedeutet mehr als nur neue Technologien einzuführen. Prozesse, Strukturen und Tätigkeiten ändern sich mit der digitalen Transformation. Für eine erfolgreiche Digitalisierung sind Change-Management-Methoden wichtig, um den Veränderungsprozess aktiv zu gestalten und die Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen.

 

In einer aktuellen Trendstudie von Tata Consultancy Service (TCS) und Bitkom Research wurde der Status quo der digitalen Transformation in deutschen Unternehmen untersucht. Demnach ist die deutsche Wirtschaft immer offener für digitale Themen und Neuerungen. 78 Prozent der Unternehmen ab 100 Mitarbeitern sehen die Digitalisierung positiv. Lediglich 3 Prozent stehen ihr skeptisch gegenüber. So steigen auch die Investitionen der Unternehmen in die Digitalisierung weiterhin stark an. Die digitalen Innovationen scheitern aber immer wieder. Gründe hierfür liegen unter anderem darin, dass nur die Hälfte der Mitarbeiter die neuen Technologien akzeptiert.

 

Change-Management-Methoden für erfolgreiche Veränderungsprozesse

Die Digitalisierung verändert nicht nur Arbeitsmittel, sondern auch Prozesse, Strukturen und Tätigkeiten. Letztlich ist die Arbeitsweise sämtlicher Abteilungen und damit der gesamten Belegschaft betroffen. Die aktive Gestaltung der Veränderungsprozesse unter Einsatz bewährter Change-Management-Methoden wird in diesem Zuge immer bedeutender. Es gilt jeden einzelnen Mitarbeiter auf dem Weg der digitalen Transformation mitzunehmen. Noch vor zwei Jahren setzte lediglich ein Drittel der befragten Unternehmen auf solche Change-Management-Methoden. Laut TCS und Bitkom Research sind es heute bereits 47 Prozent.

 

Neue Kompetenzen für eine erfolgreiche Digitalisierung

Im Zuge der Digitalisierung werden der Belegschaft neue Fähigkeiten und Kenntnisse abverlangt. Die überwältigende Mehrheit der Befragten (84 Prozent) sieht in der grundlegenden Digitalkompetenz eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft. Diese sei erforderlich, um die digitale Transformation wirksam voranzutreiben. Der Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zu 2017 und damit die Platzierung unter den top gefragten Fachkompetenzen, unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Digitalkompetenz. Gleichzeitig sind lediglich 65 Prozent zufrieden mit der allgemeinen Digitalkompetenz ihrer Mitarbeiter. Um den steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften zu decken, fördern vier von fünf Unternehmen Ihre Mitarbeiter aktiv, denn der Fachkräftemangel würde andernfalls zu dauerhaft vakanten Stellen führen.

 

Die Studienergebnisse belegen, dass die Digitalisierung nur unter Einsatz von Change-Management-Methoden und gemeinsam mit den Mitarbeitern gelingen kann. Die Studienergebnisse der Trendstudie „Gelassen zur Digitalisierung: Wie sich deutsche Unternehmen in der neuen Zeit orientieren“ von Tata Consultancy Services (TCS) und Bitkom Research finden Sie hier.

 

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